Neue Hoffnung Anfang 2017

31. März 2017

Durch Zufall sind wir über ein Epilepsieforum auf eine neue Studie vom Royal Veterinary College of London für Epileptiker gestoßen, wo Teilnehmer an 3 Standorten in Deutschland und an mehrere Standorten in England gesucht wurden.
Wir haben uns beworben und im Februar eine erste Zusage bekommen.
Leider stellte sich dann heraus, dass das Budget für die Studie doch nicht für alle angenommen Teilnehmer reichen würde und am von uns gewählten Standort Mannheim nun nur noch 75% mitmachen können. Die Entscheidung wer es dann letztendlich sein wird, wird im April fallen, so heißt es. Wir hoffen, dass wir dabei sind.

In der Studie bekommen die Hunden zu ihrem normalen Futter MCT Fettsäuren zugefüttert.

Hier Infos zur Studie

Das Jahr 2016…

21. Januar 2017

zählt eher zu den schlechten Jahren.
Insgesamt gab es 54 Anfälle. Die Abstände zwischen den Anfällen lagen durchschnittlich zwischen 6 und 10 Tagen. Gab es längere Abstände kamen meist kleine Serien.
In Schock war eine schlimme Serie Juni des Jahren. Da hatte Gjoya auf einmal einen Grand Mal Anfall nach dem nächsten. Sie kam zwischendurch nicht wirklich raus, so dass wir schnell Diazepamtropfen verabreichten. Nach ca. 12 Anfällen hört es zum Glück auf. Das Auto stand schon draußen um sie in die Tierklinik zu fahren. Gerade noch mal drum herum gekommen. Die Menge an Diazpepam die ich ihr verabreicht habe, war enorm. Genau kann ich es gar nicht sagen, aber es waren sicherlich insgesamt 120mg.
Gjoya konnte nach den schlimmer Krämpfen nicht mehr auf den Beinen stehen, war aber ansprechbar. Die Nacht ging unruhig und bei ihr wachend zu Ende. Gegen Morgen schlief sie dann ein.
Die nächsten 2 Tagen war sie natürlich nicht ganz bei sich, aber es war ok.
Die Angst so etwas noch mal zu erleben ist nun da. Dann doch lieber alle 6 Tagen einen Anfall, also so eine Serie bei der sie kurz vor einem Status epilpeticus war.
Im August war Gjoya dann auf einmal ziemlich schlecht drauf. Lustlos, selbst zum Agi hatte sie keine Lust. Dann brach sie an einem Morgen nach der Fütterung ihr Futter wieder aus und hatte leichtes Fieber. Also lieber mal in die Tk fahren.
Die Untersuchungen ergaben, dass sie eine geschlossene Gebärmuttervereiterung hatte. Also Notoperation und laut Aussage des TA hatten wir echt Glück, dass wir das rechtzeitig bemerkt hätten. Die Gebärmutter war randvoll mit Eiter und wäre sicherlich innerhalb von 24h geplatz. Dann hätte Gjoya keine Chance gehabt.
Zum Glück erholte sie sich soweit gut davon, allerdings hört auch nach 1 Woche der eitrige Ausfluss nicht auf. Eine erneute Ultraschalluntersuchung ergab, dass am Gebärmutterstumpf immer noch eine Eiterblase war. Also gab es Antibiotika. Die Sache wurde langwierig, insgesamt über 6 Woche musste sie AB nehmen. Kaum war das Ab einige Tage abgesetzt, hatte sie erneut Ausfluß aus der Scheide. Die Gebämutter war aber ok. Schien eine Blasenentzündung zu sein. Also wieder ein AB. Und das ausgerechnet im Urlaub. 2 Tage später, Gjoya war eigentlich gut drauf, blutete sie plötzlich aus dem Analbereich, der dick angeschwollen war. Zuvor hatte sie ewig lange gebraucht um ihren Kot abzusetzen. Der Vorfall passierte mitten auf einer Wanderung in den Bergen, gut 2h vom Auto entfernt und keine Möglichkeit da schneller als zu Fuß hin zu kommen. Also Abstieg ins Tag in Rekordzeit von 1,5h. Gjoya tropfte zwar durchgängig Blut, aber sie lief ganz normal und munter, mit hochgerollter Rute, mit. Wir hingegen waren ziemlich panisch und fix und fertig als wir endlich am Auto waren. Schnell zum TA, der einen geplatzten Analdrüsenabzess diagnostizierte. Der musste operativ geöffnet und gereinigt werden. Also wieder Narkose.
Aber auch diese lief problemlos und Gjoya erholte sich auch davon recht schnell.
Das reichte für dieses Jahr auch an unangenehmen Überraschungen.

Durch die Gebärmuttervereiterung wurde Gjoya ja automatisch zum kastrierten Hund. Eine kleine Hoffnung hatten wir ja, dass das vielleicht doch einen positiven Einfluss auf die Anfallshäufigkeit hat. War aber leider nicht. Es blieb alles beim Alten, Anfällen innerhalb von 6-8 Tagen.

Auch eine Verdopplung von Levetiracetam brachte keine Besserung. Mangels Alternativen müssen wir wohl mit der Dosierung 2 x tgl. 100mg Pb, 3 x tgl. 125mg Trobalt und 3 x tgl 1000mg Leve leben.

gjoya

Endlich mal ein Update

28. April 2016

Gjoyas Anfallsstatistik seit Beginn der Krankheit

2010 von Ende März bis Jahresende: 21 Grand Mal Anfälle
2011: 53 Grand Mal Anfälle
2012: 59 Grand Mal Anfälle
2013: 48 Grand Mal Anfälle
2014: 37 Grand Mal Anfälle (unter PB und Vimpat)
2015: 53 Grand Mal Anfälle
2016: bis Ende April 18 Anfälle; hochgerechnet, wenn es so bleibt kommen wir dann auf 54 Anfälle

Gjoya ist vor kurzem 9 Jahre alt geworden. 6 Jahre leben wir nun schon mit dieser Krankheit.
Trotz aller Versuche hat sich leider keine wirkliche Besserung eingestellt. Sie krampft zur Zeit alle 6-8 Tage.
Meist, zum Glück, kommt aber nur 1 Anfall. An Medikamenten haben wir alles durch was man für Hunde probieren kann.
Aktuell bekommt sie Pheno, Leve und Trobalt.
Eine Zeitlang lief es recht gut mit Vimpat, aber dann wurden die Anfälle wieder stärker und länger und es kamen auch wieder kleine Serien. Wir stellten dann mit Hilfe des Neurologen auf Pheno und Taloxa um. Das brachte keine echte Besserung und GJoya entwickelte davon trockene Augen (KCS) Daher musst es sofort abgesetzt werden, sonst wäre die KCS nicht reversibel und Gjoya blind geworden. Der nächste Versuch lief dann mit Inovelon. Auch ohne Erfolg. Als drittes Medikament kam dann Pexion hinzu. Das brachte in Bezug auf die Anfälle ebenfalls nichts, führte aber zu einem unerträglichen Fresstrieb. Draußen wurde alles gefressen was rumlag, Papier, Kippen, Kot… einfach alles. Zu Hause wurde sie nervös wenn die Fütterung bevor stand. Sie jammerte erbärmlich bis das Futter fertig war. Das war für uns alles fast schlimmer auszuhalten als die Anfälle.
Da Pexion ja keine Wirkung brachte wurde es mit Iovelon wieder abgesetzt und gegen Topamax getauscht. Das brache ebenfalls keinen Erfolg. Es kamen wieder Serien.
Damit waren wir am Ende der Medikation mit an Hunden erfolgreichen Medikamenten.
Der Neurologe kannte nur noch 2 Medis, die im Tierversuch schon einmal Erfolge bei Hunden gebracht hatten. Das eine war nicht bezahlbar, das andere in Deutschland nicht mehr erhältlich. Es gab aber die Möglichkeit es über eine Apotheke aus Österreich zu importieren. Das klappt zum Glück meist recht gut, wenn es auch immer fast 14 Tage dauert. Aber ein Vorteil ist, dass es nicht ganz so teuer ist wie viele andere der “modernen” Medikamente. Und bei Urlauben in Österreich können wir se mit Rezept vom Tierarzt auch immer mal wieder für 20? weniger kaufen. Trobalt brachte jetzt keine Wunder, aber die Serien hörten wieder auf. Gjoya krampfte meist alle 9 – 12 Tage, es gab aber auch mal ein paar längere Pausen in 2015. Die längste dauerte sagenhafte 22 Tage!!
Leider wurde es dann Anfang 2016 wieder schlechter. Serien und kürzer Abstände.
Ich entschied dann allein, dass wir Levetericetam dazu geben. Als Originalmedi mit dem Namen Keppra war das Gjoyas erstes Zweitmedikament und hatte 2010 eine kurze Zeit eine Besserung gebracht. Jeztt als Generikum ist es sehr güngstig und lag mit Trobalt und Pheno zusammen im noch bezahlbaren Rahmen. Seitdem haben wir nur selten kleine Serien, bei denen die Abstände zwischen den Anfällen meist 20h betragen. Aber sie krampft halt alle 6-8 Tage in den letzten Monaten.
Aber medikamentös ist im Moment nichts mehr zu machen. Wir müssen also damit leben.

Gjoya (rechts) 2015 mit Mama Chaju (15 Jahre) und Neuzugang Narya (1 Jahr) im Jahr 2015 im Urlaub im Montafon

Gjoya (links) mit Mama Chaju (15)  und Neuzugang Narya (1) 2015 im Montafon

Update auch noch zu einem nahem Verwandten von Gjoya:

Tayuma von Barendorf (Die Mutter von Tayuma ist eine Wurfschwester von Gjoyas Vater Arctic Aivik Tycho!)
Auch Tayuma scheint leider therapieresistent zu sein 🙁
Er hatte im letzten Jahr sogar einen Status Epilepticus, den er aber, zum Glück, überlebt hat. Er krampft zur Zeit alle 14 Tage, hat dann aber Serien mit bis zu 5 Anfällen.

Er hat ebenfalls komplett die komplette Ausschlussdiagnose hinter sich gebracht mit dem Befund ideopathische, primäre (genetisch bedingte) Epilepsie.
Dieser Befund liegt dem DCNH vor, ist aber leider nie veröffentlicht worden. Selbst im nur für die Züchter einsehbaren Zuchtbuch, tauchen weder Gjoyas noch Tayumas Befunde auf.
Sehr schlecht für Neuzüchter, die wahrscheinlich nie etwas von den Befunden erfahren haben/werden.

Sorry

18. Mai 2015

Sorry für die lange Pause in diesem blog.
Ich werde demnächst die Ereignisse der letzten Monate zusammen fassen. Aber schon mal kurz geschrieben: Gjoya lebt immer noch!!

August 2014

13. September 2014

Die Blutbilder am 31.07 und 09.08 zeigten, wie beim ersten Blutbild nach Beginn von Taloxa zwar einen erhöhten AP Wert, aber alle anderen Werte waren ok und so gab es Zustimmung vom Neurologen Taloxa weiter zu geben.

10.08.2014

Nach 10 Tagen Ruhe, dann um 7:13 Uhr aus dem dösen heraus ein GM. Heftiger aber nicht sehr langer Körperkrampf (ca 1 Min) mit starkem speicheln, Biss auf die Zunge, Urinabgang; dann sehr heftige Laufbewegungen, die ca. 1,5 Min lang waren. Mur kurzes ruhiges liegen, dann stand sie auf, war aber gut 30 Sek noch recht unsicher auf den Beinen. Lief dann relativ lange unruhig hin und her. Sonst stand sie meist einfach nur rum und lief nur wenig umher.
Leider blieb es nicht bei dem einen Anfall. Gut 15h später kam Anfall Nr. 2. 🙁

25.08.2014

Immerhin mal wieder 15 Tage Ruhe bis der nächste Anfall kam. Leider nicht schwächer oder kürzer sondern so wie auch unter Vimpat.

Aussage der Neurologen: “Sehe keine große Wirkung” 🙁

Da hat er wohl recht, aber solange es nicht schlechter wird als unter Vimpat, besteht auch kein Grund etwas zu verändern.

Juli 2014

13. September 2014

Der Juli ging eigentlich so weiter wie im Juni. Je ein Anfall alle 8 oder 9 Tage.

03.07.2014

Heute morgen während der Fütterung hatte Gjoya einen GM. Es gab keinerlei vorherige Anzeichen. Sie fraß, während ich gerade die Tabletten teilte, ging wohl einen Schritt weg vom noch nicht leeren Napf (habe es nicht gesehen) und klatschte auf den Boden. Der Körperkrampf war diesmal wieder ziemlich heftig, dann Minipause, starke Laufbewegungen mit dann offenen Augen und fiepen. Dauer ca. 2 Min insgesamt. War wieder etwas wackelig auf den Beinen nachdem sie aufgestanden war. Pippi machte sie diesmal nicht, aber sie war auch gerade mal 5 Min zuvor erst draußen gewesen. Kot folgte dann aber zügig nach dem Anfall im Garten. Beim Spaziergang um 8:30 Uhr wieder relativ normal. Bis Ende Juni hatte Gjoya jetzt 20 Anfälle.

11.07.2014

22.20 Uhr hatte Gjoya wieder einen Anfall. Sie lag in der Box und krampfte dort. Der Körperkrampf war heftig aber nicht sehr lang. Lag dann aber noch gut 1,5 Min steif und nicht ansprechbar da. Da der Kopf etwas blöd lag an der Boxwand hat sie ganz schön geröchelt. Urin hat sie natürlich auch wieder gelassen, war aber nach dem Krampf zunächst recht schnell wieder ok. Etwas später hatte ich dann aber den Eindruck, das sie ab und zu nicht alle Sinne beisammen hatte. Hat auf jedes Geräusch von draußen mit lauschen reagiert und guckte auch komisch aus den Augen. Hat erstaunlich wenig gehechelt, was sie ja sonst eher macht.

20.07.2014

6:40 Uhr aus dem Schlaf heraus. Dauer insgesamt gut 3 Min, davon bestimmt mindestens 30 Sek wo sie schon aufgestanden war, ihr die Beine aber immer wieder wegrutschten. Der körperkrampf war wieder recht heftig, dann starke Laufbewegungen, kurze Pause und noch mal sehr starke Laufbewegungen, dann steifer Krampf mit fiepen und dann versuchte sie aufzustehen. Eierte dann noch einige Minuten ziemlich durch die Gegend. Erstaunlicherweise diesmal ohne Urinabgang obwohl der Anfall noch vor dem aufstehen kam. Ich bin dann gleich mit ihr in den Garten und sie hat alles schnell erledigt.
Bei der anschließenden Futtervorbereitung hatte sie noch mal eine kurze Phase in der sie nicht sehen konnte, und war mal wieder mächtig am jammern bis der Napf vor ihr stand.
Der Spaziergang gerade war aber soweit normal. Ist auch mit einem kleinen Pudel ein bisschen hin und her gerannt.

Am 22.07 stellte ich Gjoya mal wieder beim Neurologen Dr. König in Wiesbaden vor. Irgendetwas wollten wir wieder mal versuchen um die Anfälle noch besser kontrollieren zu können. Eine Anfallsfreiheit von jetzt über 1 Jahr bei Gjoyas Leidensgenosse Hencki machte uns Mut mal Felbamat zu probieren. Dr. König hatte damit bei einigen Hunden gute Erfolge. Allerdings halten sich Erfolg oder keine Besserung wohl bei seinem Patienten die Waage. Aber ein Versuch war es wert. Am 23.07 begannen wir mit der Gabe von Felbamat und reduzierten über 3 Tage Vimpat auf 0.
Da Felbamat beim Menschen in Verbindung mit Phenobarbital sehr schnell zu Leberschäden führen kann und zu Anämie stand bei Gjoya jetzt erst mal eine wöchentliche Blutkontrolle auf dem Plan. Das erste Blutbild nach der Gabe zeigte aber keinen Grund zur Sorge.

31.07.2014

6:45 Uhr aus dem dösen heraus. Anfall diesmal nur gut 1,5 Min lang und nicht so heftig wie die Letzten. Die Phase mit dem Körperkrampf war wesentlich geringer, nach der Phase mit den Laufbewegungen stand sie fast unmittelbar wieder auf. War recht schnell wieder ok.
Mal wieder ein schwächerer Anfall. Ein gutes Zeichen????

Juni 2014

13. September 2014

Leider gab es im Juni wieder viel mehr Anfälle als im Mai. Die Erhöhung von Vimpat hat also nicht wirklich eine Besserung gebracht :-(.

06.06.2004

Nur 8 Tage nach dem letzten Anfalle kam wieder ein Hirngewitter 🙁
21:50 Uhr aus dem Schlaf heraus heftiger Krampf von ca. 3 Min., Urinabgang und starkem speicheln. War recht schnell wieder ok, musste aber schnell Kot absetzen. Am nächsten Morgen recht munter aber hat wieder alles mögliche gefressen was rumlag. Vimpaterhöhung war vermutlich umsonst. Noch mal abwarten wann der nächste Anfall kommt. Reduziert sich die Zeit erneut, werde ich wieder auf 3 x 100mg reduzieren.

14/15.06.2014

Wieder 8 Tage später erneut ein Anfall. 22:50 Uhr aus dem Schlaf heraus. Dauer max. 2 Min, mit Urinabgang aber nicht so heftig wie der letzte Anfall. War schnell wieder ok.
Tagsüber war sie gut drauf und munter. Fast schon zu gut wie ich fand.
Leider kam dann genau 24h später erneut ein GM 🙁
22:50 Uhr erneut ein GM aus dem Schlaf heraus. Dauer und Stärke wie gestern. Also weniger heftig als der Anfang des Monats und die beiden im Mai.

24.06.2014

9 Tage später ging es wieder los. 21.50 Uhr aus dem Schlaf heraus in der Flugbox. Dauer ca. 2 Min, Stärke eher schwächer als zuletzt. Der Körperkrampf am Anfang war schwächer, die Laufbewegungen weniger. Konnte aber anfangs nicht aufstehen, nachdem sie wieder ansprechbar war. Zum Glück war der Anfall in der Flugbox, so dass sie nur gegen die Seitenwände kippte. Hat bestimmt gut 30 Sek. oder länger gedauert, bis sie die Hinterbeine wieder kontrollieren konnte. Danach war sie dann soweit wieder ok und die restliche Nacht war ruhig.

Verrückt dieser Juni: alle Anfälle am Abend fast immer zur gleichen Zeit. Ist es nun Zufall, dass sie etwas schwächer sind als die im Mai oder doch durch die Vimpaterhöhung bedingt? Aber die Abstände wieder kürzer! Nicht wirklich gut nicht so schlecht, als das man etwas verändern sollte, wozu ich Ende April schon fast bereit war.

Mai 2014

28. Juni 2014

Nach dem schlimmen April, kam ein sehr guter Mai 🙂
Nur 2 Anfälle!! 🙂

16.05.2014

Nach 20 Tagen Ruhe!! erfolge um 1:20 Uhr ein, allerdings sehr heftiger Krampf aus dem Schlaf heraus. Sehr starker und langer Körperkrampf, dann heftige Laufbewegungen und noch eine lange Zeit steifer Krampf mit offenen Augen. Urinabgang und starkes speicheln. Der Anfall dauerte bestimmt gut 3 Min. Nach dem Aufstehen konnte sie den Kot nicht mehr halten und machte in die Wohnung. Sie brauchte gut 1,5h bevor sie sich endlich wieder hinlegte und einschlief. Lief ab und zu hin und her oder stand nur herum und hechelte. Heute morgen ist sie soweit ok.
Schön die lange Pause, aber nicht schön die Stärke und Dauer des Anfalls. Aber anscheinend ist das nicht unüblich, dass die Anfälle nach einer längeren Pause heftiger sind. Anscheinend hat die leichte Erhöhung von Vimpat aber etwas gebracht.

29.05.2014

Zwar nicht wieder 20 Tage Ruhe, aber immerhin 13 Tage: 5:33 Uhr Anfall aus dem Schlaf heraus. Ca. 2 Min. mit Urinabgang. Diesmal weniger heftig als der letzte Anfall. Der Körperkrampf zu Beginn war nicht ganz so lange. Sie lag eher am Ende mit offenen Augen steif da, war nach dem aufstehen aber recht schnell wieder fähig zu laufen. Zur Ruhe kam sie allerdings bis zur Fütterung 1,5h später nicht mehr.

Mal schauen, wie es mit der Anzahl der Tage ohne Anfall und der Stärke der Anfälle im Juni weiter geht.

April 2014

7. Mai 2014

Der April war ein insgesamt sehr schlechter Monat. Insgesamt 5 Anfälle, dabei eine 2er Serie und die Abstände am Ende nur noch bei 6 Tage 🙁

04.04.2014

Leider heute eine 2er Serie und zwischen den beiden Anfällen nur 2,5h Ruhe 🙁

7:45 Uhr aus der Ruhe heraus. Dauer ca. 2 Min. Körperkrampf ca. 45 Sek.lang, dann heftige Laufbewegungen, gefolgt vonm steifen Krampf und fiepen. Insgesamt kam mir der Anfall etwas leichter vor als zuletzt. Erholt war sie eigentlich auch schnell, aber beim Spaziergang kam sie mir nicht so munter und fröhlich vor wie sonst. Ihre Augen hatten keinen Glanz.

Ca. 10°° Uhr war Anfall Nr 2. Ablauf kann ich nicht sagen, da ich vom einkaufen wieder zurück zum Auto kam. Sie stand schreiend und speichelnt (blutig, muss sich auf die Zunge gebissen haben) in der Box. Konnte nichts weiter machend, bin dann schnell nach Hause. Dauerte 4 Min. Als sie raus kam war sie soweit ok, aber etwas wackelig auf den Beinen. Gut sehen konnte sie auch nicht.
Weil es mir mein Gefühl sagte gab ich ihr 50mg PB extra. Sie war noch eine Zeitlang unruhig und hechelte stark bevor sie sich hinlegte. Glücklich sieht sie aber immer noch nicht wieder aus. Am Nachmittag beim Spaziergang nicht sehr flott unterwegs, aber es war auch warm und schwül. Gegen Abend war sie wieder munterer und wollte auch spielen.

Mein Gefühl, dass sich gerade etwas verändert scheint leider zu stimmen 🙁

11.04.2014

Leider schon 7 Tage später kam Anfall Nr. 3 um 5:30 Uhr am Morgen. Gjoya war diesmal allerdings recht schnell wieder soweit ok, fand aber keine Ruhe bis zur Fütterung um 6:30 Uhr.

Extrem heftig zur Zeit ihre Fressgier nach allem was sie unterwegs so findet. So schlimm war das lange nicht mehr. Vielleicht ein Zusammenhang mit dem niedrigen Wert der segmentkernigen weißen Blutkörperchen? Die von Dr. Fischer im letzten Februar verordneten TSO Tabletten (wegen niedrigem Wert der s-w-B.) sind ja bei Magen-Darm-Infektions angezeigt. Eine erneute Blutabnahme heute zeigte allerdings, dass der Wert erstmals wieder im grünen Bereich lag. Auswirkung durch den Anfall am Morgen?
Auf jeden Fall bekommt sie ab heute zu jeder Fütterung 3 Teel. Zelluloseflocken hinzu. Vielleicht mindert das die Fressgier etwas. Ist ein Versuch wert meint die Ta.

20.04.2014

7:15 Uhr Anfall nach 9 Tagen Ruhe. Der Anfall war heftig und dauerte gut 2 Min. Sie war kurz blindund wackelig, aber dann recht schnell wieder ok, fand allerdings keine Ruhe. Über 1h lief oder stand sie rum. Nachmittags war sie aber schon wieder ganz gut drauf.

26.04.2014

Diesmal nur 6 Tage bis zum nächsten Anfall 🙁 Der Anfall war sehr heftig und dauerte , gefühlt, rund 3 Min. Los ging es um 21:45 Uhr. Heftiger Körperkrampf gefolgt von schnellen Laufbewegungen, steifen Beinen bei offen Augen. Brauchte länger als sonst, bis sie versuchte aufzustehen. Konnte nicht sehen und lief gegen Möbel. Lief gut 1h hin und her oder stand nur da bevor sie sich hinlegte.

27.04.2014

Ab heute Vimpat auf je 125mg pro Gabe erhöht. Vielleicht bringt das was. Ist aus einem Bauchgefühl heraus von mir entschieden worden.
Hoffen wir auf einen besseren Mai!

März 2014

5. April 2014

Insgesamt gesehen war der März ein guter Monat mit nur 3 Anfällen. Etwas Sorgen machen mir allerdings die etwas ungewöhnlichen Anfallszeiten. Eigentlich ist Gjoyas typische Anfallszeit zwischen 5°° – 8°° Uhr morgens. Das war Ende Februar schon anders und im März auch. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass sich irgendetwas am Anfallsgeschehen gerade verändert 🙁 Vielleicht kein gutes Zeichen!?

04.03.2014

Nach 10 Tagen um 23:09 Uhr. Gjoya war gerade draußen zum Pippi machen gewesen, leckte sich auf der Decke sauber (Gjoya ist läufig) und fiel dann in einen Krampf. Ablauf wie immer, war aber diesmal nicht blind. Brauchte aber gut 1h bis sie sich hinlegte. Stand viel rum bis dahin. Die Nacht war ansonsten ruhig und heute morgen war sie eigentlich gut drauf.

15.03.2014

Nach 12 Tagen um 8:45 Uhr aus der Ruhe heraus heftiger Krampf von ca. 2,5 Min. Davon gut 1 Min starker Körperkrampf, dann schnelle Laufbewegungen, langsamer werdend. Konnte dann nicht hören und sehen und rutschte anfangs bei den Versuchen aufzustehen immer weg. Tags über ok, aber sie war sehr hungrig. Wieder eine ungewöhnliche Uhrzeit für einen Krampf.

25.03.2014

Nach 10 Tagen Anfall in meiner Abwesenheit zwischen 9:30 – 11°° Uhr. Vermutlich gegen 10:30 Uhr, da hörte ich Bellerei, da ich in Hausnähe war. Als ich wieder zu Hause war, war sie ok, es roch aber nach Analdrüse, sie war vollgesabbert rund ums Maul und hatte Pippi im Fell. Eine eingetrocknete Pippilache fand sich auch noch. Also absolut sicher hatte es einen Anfall gegeben. Wieder eine mehr als ungewöhnliche Uhrzeit für einen Krampf